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...wie kann er nur....???

Heute war der 2. Geburtstag meiner Tochter. Beziehungsweise unserer Tochter, denn eigentlich gehört ja immer noch ein Vater zu einem Kind. Heute hat dieses Exemplar eines Vaters jedoch gezeigt, dass er diese wundervolle kleine Tochter überhaupt nicht verdient.

Wir leben getrennt. Ok, passiert.
Wir haben ein gemeinsames Kind. Ja, auch das gibt es. 
Es war ein Wunschkind, von uns beiden.
Seit über einem halben Jahr hat er sich jedoch nicht einmal mehr erkundigt, wie es seiner Tochter geht. Kein Anruf und jeglicher Kontaktversuch meinerseits scheiterte. Kein Jugendamt, kein Gericht... Niemand erreicht ihn. Damit kann ich leben!
Aber das er nicht einmal zum 2. Geburtstag seiner Tochter irgendeine Reaktion zeigt und sei es nur eine verdammte Karte im Briefkasten, die ich diesem kleinen Menschen mal zeigen kann, damit sie weiß, dass ihr Vater überhaupt mal an sie gedacht hat. Nichts... Keine SMS, kein Anruf, keine Karte... Nichts. Und ausgerechnet heute, hat sie nach langer Zeit mal wieder nach ihm gefragt.

"Papa da"??? und guckt mich mit großen Kulleraugen an. Was bleibt mir nur, als mit ihr zu dem Foto von ihm zu gehen und zu sagen: "Dein Papa ist nicht da mein Schatz, wir können uns deinen Papa nur auf dem Foto ansehen". Das geht nur mit Tränen in den Augen meinerseits und ich hasse ihn abgrundtief dafür. Wenn er jetzt vor mir stehen würde, könnte ich für nichts garantieren. Es hat nichts mit dem zu tun, dass es mit uns nicht funktioniert hat, aber was er durch seine schlichte Ignoranz dieses kleinen Wesens anrichtet und ihr noch später (wenn sie es begreift...) antut, dafür könnte ich ihn ... !

Was hat sie ihm getan? Wie kann ein Vater, der bei der Geburt dabei war, sie als erster im Arm gehalten hat und das erste Jahr zum Teil mit ihr täglich verbracht hat, einfach ignorieren, dass es sie gibt? Wie funktioniert das? Ich würde wahnsinnig werden, wenn ich sie nicht sehen könnte. 

Ich hasse ihn dafür, dass er ihr das antut! Davon mal ganz abgesehen, dass ich es bin, die ihr das irgendwann erklären muss. 

Zurück bleibt nur die Frage, wie eiskalt ein Mensch sein kann und was dieser Mensch noch mit demjenigen zu tun hat, den ich heiraten und mit dem ich ein gemeinsames Kind haben wollte. Diese Person, die ich einmal so geliebt habe, existiert nicht mehr. 

10.11.14 22:14


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...die Zeit danach...

Ich habe jetzt drei freie Tage mit meiner Tochter genießen können, ohne diesen ständigen Druck zu spüren. Die Befreiung kommt nicht schlagartig, wie ich es erwartet habe, sondern stückchenweise und macht sich in einem breitem Grinsen und phasenweise Gelöstheit breit. Das ist sehr angenehm, ich hoffe es geht so weiter! Ich bin gespannt, wie weit mein Freiheitsgefühl noch auszubauen ist.

Heute habe ich wieder darüber nachgedacht,wie es wäre, wieder eine feste Beziehung zu haben und damit nicht mehr alleinerziehend zu sein. Ich bin mir nicht sicher, ob es das ist, was ich will. Ich genieße die Freiheit und das Alleinsein stückchenweise sehr, dann wieder gibt es diese Momente, wo ich mir Männer anschaue und mich frage "Bist du es? Könntest du MEIN Mann sein?", wobei ich dann eigentlich immer feststelle, dass er es nicht ist oder sein kann :D

Der Papa von meiner Tochter war meine große Liebe und ist nun schon lange nicht mehr bei uns. Ich weiß nicht, ob es für jeden Menschen nur eine Person gibt, die dieses Gefühl völliger Übereinstimmung auslöst, wenn ja, dann habe ich meines aufgebraucht und bräuchte nicht mehr suchen.

Wenn nicht, ist er irgendwo da draußen!

 

19.10.14 21:27


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